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Crusher für höchsten Cannabisgenuss – alles über Hanfmühlen

Ein Grinder beziehungsweise Crusher verhilft euch zu buchstäblich geschmackvollen Joints. In diesem Ratgeber erfahrt ihr alles Wichtige über dieses für passionierte Cannabisfreunde unentbehrliche Zubehör. Lest euch die Infos erstmal in Ruhe durch und saugt sie auf. Dann wählt ihr am besten aus unserem Vergleich euren bevorzugten Crusher aus und klickt euch über den dazugehörigen Link in den Headshop, in dem ihr den Grinder kaufen könnt.

 

Wozu einen Grinder kaufen?

Seid ihr noch Neulinge auf dem Gebiet „Cannabis genießen“, fragt ihr euch sicherlich, wozu ihr überhaupt einen Crusher kaufen sollt. Grinder, Crusher – was denn nun?! Um hier keine unnötige Verwirrung zu stiften, gleich eine kurze Erklärung zu den Bezeichnungen: Grinder und Crusher sind Synonyme. Weitere Betitelungen für einen Grinder sind (etwa)

  • Grasmühle
  • Hanfmühle

Wundert euch also nicht, wenn ihr in jedem Head-Shop einen anderen Namen vorfindet – letzten Endes handelt es sich immer um dasselbe Gerät (abgesehen von den Unterschieden diverser Grinderarten, auf die wir hier selbstverständlich noch ausführlich eingehen).

Doch zurück zur eigentlichen Frage: Wozu einen Crusher kaufen? Ganz einfach: Damit ihr euer Gras im Joint rauchen könnt, müsst ihr es zunächst fein mahlen. Dies gelingt euch mit einem Crusher.
Simpel ausgedrückt: Der Crusher macht Gras genießbar.

 

Was ist ein Grinder?

Grinder gehören zu den Kräutermühlen. Sie dienen dazu, Cannabis (oder stattdessen auch sonstige Kräuter sowie Gewürze, Kaffee, Erdnüsse et cetera) zu Pulver zu verarbeiten. Für den rauchenden Konsum von Cannabis kommt ihr nicht umhin, euren Hanf vorab mit einer solchen Grasmühle zu zermahlen.

In der Regel präsentiert sich ein Grinder als handflächengroßes und rundes Gefäß, das im Inneren mehrere Zähne beziehungsweise Stifte aufweist.

Tipp: Die Auswahl an Grindern ist riesig. Vom praktischen Mini-Grinder für unterwegs bis hin zum komfortablen Elektro-Crusher bietet euch der Markt mittlerweile viele Varianten. Zum Teil erscheinen die Grinder in speziellen Formen – etwa als „Kreditkarte“ oder auch bierdosen-, glühlampen- oder keksförmig. Zum Glück bleibt das Prinzip bei all den Typen stets (mehr oder weniger) dasselbe.

 

Klassische, herkömmliche Weed Grinder sind gemeinhin sehr simpel aufgebaut:

  • Oberteil
  • Unterteil mit Zähnen/Stiften
  • Reibbereich
  • eventuell Kurbel
  • eventuell Sieb
  • eventuell Pollinator (Pollenauffangbehälter)

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Wie funktioniert ein Crusher?

Ähnlich unkompliziert wie der Aufbau gestaltet sich auch die Funktionsweise des Grinders:

  1. Ihr löst das Ober- und Unterteil eures Geräts.
  2. Ihr legt die Grasmenge hinein, die ihr zerkleinern wollt.
  3. Ihr verbindet das Ober- wieder mit dem Unterteil.
  4. Ihr stellt sicher, dass die beiden Elemente fest verschlossen sind.
  5. Ihr dreht den Deckel mehrfach hin und her (oder bewegt die Kurbel).
  6. Ihr füllt das fein gemahlene Gras in euren Joint.

Hinweis: Je nachdem, wie fein der Crusher das Gras mahlen soll, müsst ihr etwa zwei bis zehn Mal drehen (oder kurbeln).

Einige Grinder erhaltet ihr direkt mit einem Pollenschaber. Mit diesem Hilfsmittel könnt ihr auch Pulver, das sich beim Mahlen am Rand des Geräts oder im Pollensieb festgesetzt hat, problemlos aus dem Gefäß herausholen – verschwendet also nichts von eurem guten Hanf.

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Wichtig: Die oben beschriebene Funktionsweise bezieht sich auf manuelle Grinder. Etwas anders sieht die Sache bei einem Elektro-Crusher aus dem Grinder-Shop aus:

  1. Ihr nehmt den Behälter des Geräts ab.
  2. Ihr befüllt den Crusher mit Gras.
  3. Ihr rastet den Behälter wieder am elektrischen Teil ein.
  4. Ihr stellt sicher, dass die beiden Elemente fest verschlossen sind.
  5. Ihr drückt den Knopf und lasst den Crusher den „Rest“ erledigen. Das Gerät mahlt euch den Hanf besonders fein.
  6. Ihr füllt das fein gemahlene Gras in euren Kopf, Joint oder Verdampfer.

 

Welche Arten von Grindern gibt es?

Grinder ist nicht gleich Grinder. Es lassen sich verschiedene Arten unterscheiden – und das noch dazu hinsichtlich mehrerer Eigenschaften:

  • klassische (manuelle) Grinder versus elektrische Crusher
  • Kurbel- und Kartengrinder als Unterarten des klassischen Grinders
  • Siebgrinder als moderne Lösung (manuell und elektrisch erhältlich)
  • Material (Kunststoff versus Holz versus Metall)
  • Bauweise (zweiteilig versus dreiteilig versus vierteilig)

 

Klassische (manuelle) versus Elektro Grinder

Wie in diesem Ratgeber bereits mehrfach erwähnt, bietet der Grindermarkt auf der einen Seite klassische (manuelle) und auf der anderen Seite elektrische Crusher. Beide Arten sind mit zahlreichen Vorzügen, aber auch manch Nachteil verbunden.

 

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a) Klassischer Crusher

Der klassische Grinder wird umgangssprachlich auch „Ritschratsch“ genannt. Es braucht nicht allzu viel Fantasie, um den Grund für diese Bezeichnung zu erraten: Wenn ihr den Deckel des Geräts hin und her dreht, macht der Crusher „Ritsch“ und „Ratsch“.

Vor- und Nachteile im Überblick:

+ geringer(er) Anschaffungspreis
+ riesige Produktauswahl (Design, Bauweise, Zubehör) + klein(er) und handlich(er)

– eigene Muskelkraft erforderlich
– Mahlergebnis nicht ganz so fein wie bei elektrischen Crushern

 

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b) Elektrischer Crusher

Der elektrische Grinder ist ähnlich aufgebaut wie ein Häcksler. Er besitzt grobe und feine Aufsatzklingen. Da der Elektro-Crusher so zügig arbeitet, wird er auch als Power-Grinder bezeichnet. Im Übrigen betreibt ihr den elektrischen Grinder mit Batterien.

Vor- und Nachteile im Überblick:

+ keine Muskelkraft erforderlich + schnelles Zermahlen
+ erzeugt sehr feines Pulver

– teurer als manuell anzuwendende Grinder – häufig verkleben die Gewinde

 

Variationen der klassischen manuellen Hanfmühle

Hinsichtlich des klassischen manuellen Grinders gibt es zwei Variationen, die an und für sich genauso wie der „Urtyp“ funktionieren, sich jedoch im Aufbau und in der konkreten Anwendung unterscheiden:

  • Kurbelgrinder
  • Kartengrinder

 

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a) Kurbelgrinder

Ein Kurbelgrinder kommt – wie der Name schon sagt – mit einer Kurbel daher. Diese ist in den meisten Fällen im oberen Bereich des Crushers angebracht.

Wie bei einer Kaffeemühle mahlt ihr euer Gras, indem ihr die Kurbel dreht – und zwar so lange, bis ihr den gewünschten Zerkleinerungsgrad erreicht habt.

Im Vergleich zum „normalen“ Grinder schont der Kurbelgrinder euer Handgelenk, es wird weniger belastet.

Tipp: Den Kurbelgrinder gibt es mit oder ohne Sieb.

 

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b) Kartengrinder

Kartengrinder bestehen gemeinhin aus Metall und sehen in puncto Form und Größe wie eine Kreditkarte aus. Die Funktionsweise entspricht im Grunde genommen der bei einer Käse- oder Gemüsereibe. Ihr müsst das Gras auf den Raspelkanten hin und her bewegen. So zerkleinert ihr euren Hanf.

Das Praktische an einem Kartengrinder ist, dass ihr ihn leicht verstauen und ständig mit euch führen könnt. Ein solches „Gerät“ passt etwa in ein kleines Etui oder einfach in die Hosentasche.

Einen Nachteil hat der Kartengrinder aber schon: Beim Zermahlen des Grases mit einem solchen Modell geht oft einiges von eurem guten Hanf daneben. Der Grinder neigt dazu, das Gras überall zu
verteilen. Somit kauft ihr ihn besser nur für Outdoor-Abenteuer und legt euch als „eigentlichen“
Crusher eine der anderen Grinderarten zu.

 

Siebgrinder als moderne Lösung

Beim Siebgrinder handelt es sich um eine Sonderform, die sowohl manuell betrieben als auch elektrisch gesteuert im Handel bereitsteht.

Ein Siebgrinder ist Grinder und Pollinator in einem. Im Gegensatz zu „minimalistischen“ Grasmühlen weist ein Siebgrinder eine Siebvorrichtung und dazu einen Auffangbehälter (Pollinator) auf. Letzterer siebt das Grobmaterial auf, das ihr danach weiterverwenden könnt. Das heißt, dass ihr dank der erweiterten Konstruktion den maximalen Ertrag aus dem zerkleinerten Hanf herausholt.

Hinweis: Siebgrinder sind seit ein paar Jahren klar auf dem Vormarsch.

 

Materialien von Crushern

Grinder bestehen aus unterschiedlichen Materialien:

  • Kunststoff (meist Acryl)
  • Holz (oder Stein)
  • Metall (oft Aluminium)

 

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a) Kunststoffgrinder/Acrylgrinder

Kunststoffgrinder sind in der Regel aus Acryl hergestellt. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und Farben. Die Reinigung solcher Modelle geht leicht von der Hand. Zudem sind Crusher aus Kunststoff kostengünstig.

Aber: Die Kanten der Zähne werden ziemlich schnell stumpf, was das Mahlen des Grases logischerweise deutlich erschwert. Darüber hinaus lässt sich der Deckel nach einiger Zeit nur noch mit extremem Kraftaufwand drehen. Ursächlich dafür sind die klebrigen Reste, die sich in den Spalten der
Hanfmühle sammeln. Die Qualität ist also meist nicht optimal.

Cannabisliebhaber nutzen Crusher aus Kunststoff oft nur für unterwegs und entscheiden sich für eine höherwertige Ausführung als Hauptmühle.

 

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b) Holzgrinder (oder Steingrinder)

Die ersten Mühlen zum Zerkleinern von Kräutern und Gewürzen bestanden aus Holz oder Stein. Bis heute existieren Grinder aus diesen beiden Naturmaterialien.

Gemeinhin setzt sich ein Holzgrinder aus zwei Teilen zusammen: zum einen dem Element mit nagelähnlichen Metallzähnen und zum anderen dem Deckel.

Für Grainder aus Holz sprechen vor allem die elegante Optik und der Faktor Tradition, der nicht zu unterschätzen ist.

Allerdings lässt die Zerkleinerungsleistung bei Holzgrindern (und auch Grindern aus Stein) oftmals ein wenig zu wünschen übrig. Wollt ihr einen hölzernen Crusher kaufen, müsst ihr unbedingt auf scharfe Zähne achten.

Ein weiterer Nachteil ist, dass es euch häufig enorme Kraft kostet, den Deckel zu drehen – insbesondere dann, wenn ihr sehr dichtes Gras zermahlen wollt.

Und: Holzgrinder kommen im Normalfall ohne Pollinator daher, sodass ihr viele Trichome verliert. Nicht zu vergessen, dass Holz pflegeintensiv ist und nicht nass werden sollte.

 

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c) Metallgrinder/Aluminiumgrinder

Crusher aus Metall erfreuen sich großen Zuspruchs – kein Wunder, sind sie doch zweifellos die effektivsten Grinder, die es derzeit auf dem Markt gibt (wir beziehen uns hier mal bloß auf manuelle Geräte).

Im Vergleich zu Ausführungen aus Kunststoff, Holz oder Stein erfordern metallene Crusher einen etwas tieferen Griff ins Portemonnaie. Dafür sind sie allerdings auch leistungsstärker und langlebiger.

Grinder aus Metall verfügen oft über einen Magnetverschluss. Dieser sorgt dafür, dass der Hanf nicht herausfällt. Zudem weisen sie starke Metallzähne auf, die selbst dickste Blüten mit Leichtigkeit meistern.

Durch das höhere Eigengewicht ist auch die Zerkleinerungskraft intensiver ausgeprägt.

Das Mahlen mit einem manuellen Crusher aus Metall geht leicht von der Hand. Dass diese metallenen Modelle extrem belastbar sind, beweist auch die Tatsache, dass ihr euer Gerät auf den Boden krachen lassen könnt (unabsichtlich…), ohne ihm ernsthaft zu schaden.

Tipp: Es empfiehlt sich, einen metallenen Crusher zu kaufen, der aus Aluminium besteht – aus folgendem Grund: Aluminiumgrinder sind wesentlich länger haltbar als Ausführungen aus Druckguss oder Zinklegierungen. Der niedrigere Schmelzpunkt der Letztgenannten ist beim Reinigen mit heißem Wasser eine echte Gefahr für eure Gesundheit. Warum? Weil das Säubern Schäden am Grainder verursachen kann (giftiges Metall zwischen eurem Hanf wollt ihr sicherlich nicht haben…). Weitere Informationen dazu, ob Alu-Grinder schädlich sind, findet ihr auch in dieser Diskussion hier.

Wichtig: Entscheidet ihr euch für eine farbige Aluminiumvariante, müsst ihr zwingend auf hohe Qualität achten. Die Farbe darf sich keinesfalls lösen.

Um auf Nummer Sicher zu gehen, solltet ihr einen Crusher kaufen, der erstklassig eloxiert (also mit einer harten Versiegelung des Aluminiums versehen) ist.

Hier noch einmal die Hauptcharakteristika der drei gängigsten Materialien im Überblick:

Kunststoff (Acryl): leicht, günstig, einfache Reinigung, baldige Verschleißerscheinungen Holz: ursprünglich/traditionell, elegant, pflegeintensiv, wenig anwenderfreundlich
Metall: leistungsstark, robust, langlebig, einfache Reinigung, teurer in der Anschaffung

 

Bauweise/Anzahl der Bauteile

Zu guter Letzt lassen sich Grinder auch noch in Bezug auf die Bauart beziehungsweise die Anzahl der Bauteile unterscheiden. Es gibt

  • zweiteilige Grinder,
  • dreiteilige Grinder und
  • vierteilige Grinder.

 

a) Zweiteilige Grinder

Zweiteilige Grinder sind die einfachsten Modelle. Sie bestehen aus einem Unterteil mit den Zerkleinerungselementen (Zähnen/Stiften) und einem Deckel. Ein Fach zum Auffangen von Pollen fehlt. Dies ist funktional ein Nachteil, in Sachen Kompaktheit aber vorteilhaft. Somit eignen sich
zweiteilige Grinder in erster Linie für unterwegs.

 

b) Dreiteilige Grinder

Dreiteilige Grinder kommen mit Unterteil und Deckel sowie einem zusätzlichen Fach daher. Dieses Fach dient dazu, das Gras aufzufangen, wenn ihr es klein genug zermahlt habt (dass es durch die winzigen Löcher des Unterteils passt).

Im Grunde bildet das Unterteil (mit den Zähnen/Stiften) hier den mittleren Behälter, denn das Auffangfach befindet sich unten, um das Mahlgut in Empfang zu nehmen.

 

c) Vierteilige Grinder

Vierteilige Grinder bringen alles mit, was auch zwei- und dreiteilige Crusher haben. Zudem sind sie mit einem vierten Element ausgestattet: einem Extrafach (Sieb), in dem ihr Pollen sammeln könnt.

Tipp: Für beste Ergebnisse beim Mahlen und für die Möglichkeit, nichts von eurem Hanf zu verlieren, ist es sinnvoll, einen Grinder mit Pollinator zu kaufen.

Extra: Günstige Crusher versus Premium-Grinder Günstige Crusher…

… bestehen aus Kunststoff. … sind zweiteilig.

… erfordern viel Aufwand, um zumindest ein gutes Ergebnis zu erzielen. Premium-Grinder…

… bestehen aus Metall.

… sind vierteilig.

… bescheren schon nach wenigen Umdrehungen ein ultrafeines Ergebnis.

Natürlich ist es teurer, einen Premium-Grinder aus Metall mit Pollinator zu kaufen. Dafür bleibt euch ein solches Gerät aber auch längere Zeit erhalten und eure Joints schmecken mit besonders fein gemahlenem Gras um ein Vielfaches besser.

 

Worauf beim Kauf einer Grasmühle achten?

Um in eurem bevorzugten Head-Shop einen Top-Grinder zu erbeuten, solltet ihr bei der Auswahl beziehungsweise beim Test und Vergleich immer auf folgende Merkmale Acht geben:

  • Material(verarbeitung)
  • Magnetverschluss
  • Funktionsweise
  • Mahlwerk/Mahlergebnis
  • Größe, Durchmesser und Gewicht
  • Handhabung
  • Zubehör (Pollenschaber)

 

Material(verarbeitung)

Dass vor allen Dingen bei manuellen Geräten Grinder aus Metall die hochwertigsten sind, wisst ihr nach Lesen des bisherigen Ratgebers schon. Doch unabhängig davon, für welche Ausführung (und welches Material) ihr euch entscheidet, solltet ihr VOR dem Kauf genau prüfen, ob die Materialverarbeitung stimmt. Zu diesem Zweck schaut ihr euch einfach die Rezensionen anderer Käufer/Anwender an und achtet auch auf die Produktbeschreibung des jeweiligen Herstellers. Auch könnt ihr in Foren nachlesen, welche Erfahrungen andere Anwender mit ihren Mühlen gemacht haben.

 

Magnetverschluss

Ein Magnetverschluss stellt sicher, dass eure Hanfmühle zwar fest verschlossen ist, ihr sie aber dennoch mühelos bewegen könnt (bei manuellen Geräten).

 

Funktionsweise

Was die Funktionsweise betrifft, gibt es kein eindeutiges Richtig und Falsch. Grundsätzlich sind elektrische Grinder natürlich die einfachsten – und die, die euch zum besten Mahlgut verhelfen. Allerdings müsst ihr selbst wissen, wie ihr euer Gras zermahlen wollt. Klassisch, mit einer Kurbel oder doch ganz simpel mittels Knopfdruck? Auch der Kartengrinder, den ihr wie eine Gemüsereibe verwendet, ist eine Option.

Kurzum: Die ideale Funktionsweise hängt von euren Bedürfnissen und Wünschen ab, etwa in Bezug auf die Anwendungsörtlichkeit (zuhause oder unterwegs) oder hinsichtlich Budget (wie viel Geld
wollt/könnt ihr für euren Grinder ausgeben?).

 

Mahlwerk/Mahlergebnis

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Ein fantastisches Mahlergebnis liefert euch nur ein hochwertiger Crusher mit exzellentem Mahlwerk. Letzteres muss sehr fein eingestellt und die Zähne möglichst scharf sein. Zart gemahlen entfaltet sich das Cannabisaroma optimal. Somit solltet ihr das Mahlwerk zu einem Hauptmerkmal erheben, wenn es darum geht, einen Crusher zu kaufen. Besser ist auch, wenn die Zähne unlackiert sind, so dass ihr keinen Abrieb in eure Mischen bekommt. Achtet also beim Kauf unbedingt darauf, dass die Zähne / Stifte nicht lackiert sind.

 

Größe, Durchmesser und Gewicht

Grinder sind in verschiedenen Größen erhältlich. Demnach können sich der Durchmesser und das Gewicht unterscheiden.

Die meisten Crusher weisen Maße von circa 5 x 5 x 5 Zentimetern auf und wiegen um die 100 Gramm.

Manche sind leichter (etwa 50 bis 60 Gramm), andere hingegen ein kleines bisschen schwerer (ungefähr 140 bis 150 Gramm). Diese Angaben gelten lediglich für die manuellen Ausführungen. Elektro-Crusher erinnern mit ihrer länglichen Form oftmals an einen Stift und sind gemeinhin rund 15 Zentimeter lang.

Je nachdem, wie viel Gras ihr auf einmal zu Pulver verarbeiten wollt, sollte euer Grinder einen ausreichend großen Durchmesser haben. Dabei gilt:

  • 4 cm für kleinere Portionen
  • 5 cm für mittlere Portionen
  • 6 cm für größere Portionen

Hinweis: Grinder sind im Allgemeinen leicht und handlich – und die Unterschiede somit marginal. Handhabung

Achtet unbedingt darauf, einen Crusher zu kaufen, der sich gut handhaben lässt. Hier ist wiederum ratsam, Erfahrungsberichte anderer Anwender zu lesen. Übrigens lohnt es sich auch in Bezug auf die Handhabung, einen Grinder mit Pollinator zu kaufen. In diesem sehenswerten Video vergleicht DerMicha hochpreisige mit sehr billigen Modellen.

 

Zubehör (Pollenschaber)

Im Idealfall ist das Grinderpaket mit reichlich Zubehör vollgepackt. In diesem Kontext sei der Pollenschaber erwähnt. Er hilft, das Pulver aus den Seitenrändern im Inneren eures Grinders herauszukratzen. So verschwendet ihr keine wertvollen Rohstoffe.

 

Wo einen Crusher kaufen?

Ihr habt zwei Möglichkeiten, wo ihr euren neuen Grinder kaufen könnt:

  • in einem lokalen Headshop
  • in einem Online-Headshop

 

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Lokaler Headshop

Im lokalen Headshop besteht zum Teil die Chance, die verfügbaren Grinder aus der Nähe zu betrachten und zu befühlen – sich also einen umfassenden Eindruck zu verschaffen. Jedoch ist hier das Hauptproblem, dass sich die Auswahl doch ziemlich in Grenzen hält. Außerdem kann es lästig sein, ständig vom Inhaber des Geschäfts beobachtet oder gar angesprochen zu werden, wenn ihr euch eigentlich nur mal umsehen wollt.

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Online-Headshop

Im Internet profitiert ihr von einer riesigen Auswahl an Crushern. Je nachdem, in welchem Online-Headshop ihr letzten Endes euer Unwesen treibt, begegnen euch unterschiedliche Modelle aus diversen Materialien und in attraktiven Designs. Darüber hinaus könnt ihr im Internet-Headshop
eurer Wahl nach Lust und Laune stöbern. Weitere bekannte Online-Headshops sind z.B. Chillhouse oder Black Leaf. Ihr seid vollkommen flexibel, was Zeit und Ort angeht. Auch Amazon bietet bietet eine vielfältige Auswahl an Modellen.

Aus allen genannten Gründen raten wir euch dazu, euren Crusher in einem gut sortierten Online-Grinder-Shop oder bei Amazon zu kaufen.

 

Wie den Grainder pflegen und reinigen?

Entscheidet ihr euch dafür, eine Grasmühle zu kaufen, solltet ihr von Anfang an bedenken, dass ihr euren Grinder auch regelmäßig reinigen müsst, um ihn lange nutzen zu können.

Folgt einfach unserer Anleitung:

  1. Inhalt des Grinders ausleeren. Leicht klopfen, um so viel wie möglich herauszulösen.
  2. Grinder mit alter, trockener Zahnbürste bearbeiten, um kleinere Partikel/Rückstände zu entfernen.
  3. Wattestäbchen in Isopropylalkohol tunken und damit noch besonders widerspenstige Ablagerungen beseitigen (wirkt auch desinfizierend).
  4. Grinder an der Luft trocknen lassen.

Tipp: Die beschriebene Methode wendet ihr am besten wöchentlich an.

Seid ihr einmal längere Zeit untätig gewesen, kann es passieren, dass sich der Deckel kaum noch zudrehen lässt. In diesem Fall empfehlen wir eine umfassendere Prozedur:

  1. Einen hitzebeständigen Topf mit Milch befüllen (so viel, dass nachher alle Bestandteile des Grinders damit bedeckt sind).
  2. Die Milch erhitzen.
  3. Die Grinderbestandteile (inklusive Sieb) in die erhitzte Milch legen.
  4. Das Ganze etwa zehn bis 15 Minuten lang kochen lassen. Hinweis: Der Fettgehalt in der Milch ist so hoch, dass sich selbst hartnäckiger Schmutz gut ablöst.
  5. Die Einzelteile aus dem Topf nehmen und mit klarem Wasser abspülen. 6. Die Elemente an der Luft trocknen lassen.

 

Fazit und Schlusswort: Ab in den Grinder-Shop!

Wenn ihr diesen Beitrag aufmerksam gelesen habt und wisst, was ihr wollt, ist es einfach, schnell
den passenden Grinder zu finden. Orientiert euch an den vorgestellten Kriterien, wählt ein Modell
aus und begebt euch in den dazugehörigen Head-Shop. Dann müsst ihr den Crusher nur noch kaufen, auf die Lieferung warten und schließlich: genießen!

Hier gehts zu unserem großen Grinder-Vergleich